
Um kurz vor 4 Uhr morgens - nach fast 13 Stunden Spielzeit - ist auch der dritte Tag der
PokerStars.com European Poker Tour (EPT) beendet und der Finaltisch steht. Dabei dauerte es über drei Stunden bis mit dem Schweden Mikael Lundell der Bubble-Boy am Finaltisch gefunden war. Für den 9. Platz erhält Lundell €74.400.

Insgesamt drei PocketFiver sind am Finaltisch vertreten: Sebastian
miamivice Ruthenberg (Deutschland), Davidi
legrouzin Kitai (Belgien) und Jason
treysfull21 Mercier (USA). Außerdem noch Dren Ukella (Deutschland), Daniele Mazzia (Italien), Fintan Gavin (Irland), Martin Nielsen (Dänemark) und Samuel Chartier (Kanada).
Sebastian hat dabei als zweiter im Chipcount eine fast optimale Ausgangsposition für den Finaltag der um 16 Uhr beginnt. Dabei hatte er an diesem dritten Spieltag schon eine ziemliche Achterbahnfahrt hinter sich. Zuerst gab es diverse Bad Beats (unter anderem wurden seine Asse von A8 und einem Runner-Runner Straight geknackt), dann packte er die Luckbox aus als er mit AT gegen Pocket Queens und mit 88 gegen ein Paar Neuner gewann.

Am Finaltisch konnte Sebastian dann noch gegen Jason
treysfull21 Mercier (Bild links) audoppeln als dieser sein All-in (99) mit AQ callte und einen Flop mit A-9-x zu sehen bekam. Für
treysfull21 ein übles Dejavu. Denn kurz vorher hatte er mit AK gegen Kitais 99 auf einem Board mit K-9-x verloren.

Während Mercier ans Ende des Chipcounts zurückfiel konnte sich Davidi
legrouzin Kitai (Bild rechts) noch ins Mittelfeld vorarbeiten. Er doppelte sich kurz vor Schluß gegen den 9. platzierten Lundell auf, der dann eine Hand später von
miamivice endgültig vom Tisch genommen wurde. In der vorentscheidenden Hand des Tages ging der bis dahin sehr tight spielende Belgier mit Q7 all-in und wurde von Lundell mit A4 gecallt. Eine Dame auf dem Flop brachte
legrouzin wieder zurück ins Mittelfeld und bedeutete für Lundell den Anfang vom Ende
Leider mußten die anderen drei verbliebenen Deutschen ihre Plätze lange vor dem Finaltisch räumen. Der Erste war Helfried Bernhardt auf Platz 32 (€19.800). Dann erwischte es auch Michael Keiner - auch für ihn gab es €19.800 auf Platz 25. Für den "Doc" lief der Tag überhaupt nicht gut. An 8. Position im Chipcount gestartet wurde ihm zweimal der River zum Verhängnis als er jeweils mit TT und 88 gegen schwächere Hände verlor. Und am Ende verpasste er dann auch noch die nächste Preisgeldstufe um genau einen Platz.
Diese konnte allerdings Malte
Akaperion Strothmann erreichen. Er hatte sich über ein $800 Satellite bei Pokerstars noch kurzfristig vor dem Start der EPT qualifiziert und konnte nun €24.700 auf Platz 21 mit nach Hause nehmen.
Hier aber schon mal die noch inoffiziellen Chipcounts:
Platz 1: Martin Nielsen 1.234.000
Platz 2: Davidi
legrouzin Kitai 810.000
Platz 3: Dren Ukella 705.000
Platz 4: Jason
treysfull21 Mercier 434.000
Platz 5: Samuel Chartier 919.000
Platz 6: Daniele Mazzia 359.000
Platz 7: Fintan Gavin 705.000
Platz 8: Sebastian
miamivice Ruthenberg 1.132.000
Der Finaltisch startet um 16 Uhr. Den Finaltisch gibt es ebenfalls wieder im
Live Stream zu sehen und hier geht es zur Diskussion im deutschen PocketFives
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