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number1pen |
Published
Jan 12 2007, 04:32 AM
Für
diejenigen unter Ihnen, die einen effektiven und einfachen
Pokerratschlag wollen, versuchen Sie niemals zu limpen1 und niemals mitzugehen. Das war einer der ersten Ratschläge die ich
bekam, und obwohl ich ihm nicht hundert-prozentig folge, ist er eine
hervorragende Grundstrategie, von der aus man sich weiterentwickeln
kann. Ich habe nie verstehen können warum Leute in ein Spiel
herein-limpen, aber ich liebe es natürlich an einem Tisch mit lauter
Limpern zu sitzen. Ich weiß, dass jeder den "Flop sehen" möchte,
aber wenn Sie profitabel spielen wollen, wird ihnen diese Strategie
nicht helfen. Auf einen Pot zu zu limpen erlaubt es lediglich anderen
Spielern die Action zu kontrollieren und verhindert dass Sie
herausfinden wie stark die anderen Spieler sind, vor allen Dingen bei
den Blinds.
Die
häufigste Art von Limp, die ich beobachten konnte ist von einer
frühen Position mit einem mittleren Pocket-Paar. Ich denke Spieler
verhalten sich so, weil sie keine großen Chipsstack mit einem
mittelmäßigen Blatt riskieren wollen, vor allen Dingen wenn Sie die
anderen Hands noch nicht einschätzen können. Aber denken Sie mal
darüber nach was passiert, wenn Sie jemanden in einer frühen
Position erhöhen sehen - Sie registrieren den doch sofort als eine
starke Hand und das mit Recht. Im Poker geht es doch im Grunde um
genau das, Fehlwahrnehmungen. Wenn Sie also auf der ersten Position
mit einer 66 erhöhen, werden viele Spieler Hands von 88, AJ und so
weiter folden, weil sie denken Sie hätten ein stärkeres Blatt als
sie. Wenn Sie aber limpen, denkt sich der gleiche Spieler mit 88 oder
AJ dass er viermal bis zum Big Blind erhöht. Das würde ihm
erlauben, mit ein paar schwachen Chips die Kontrolle zu übernehmen.
Was tun Sie also? Folden und ein weiteres Big Blind aufgeben? Oder
mitgehen und hoffen, dass Sie ein Set bekommen, und wenn es nicht
klappt, passen und dann folden? Keine davon ist eine gute Option.
Limpen Sie also nicht am Anfang.
Ok,
was passiert, wenn jemand vor Ihnen limpt und Sie eine Hand haben,
die spielbar ist? Stellen Sie sich die folgenden zwei Fragen: Wie
stark ist der Spieler der limpt? Lohnt es sich, in dieser Position
bis auf viermal das Big Blind zu erhöhen? Wenn Sie glauben dass
dieser Spieler stark ist, und dass es sich nicht lohnt, zu erhöhen,
dann haben Sie Geduld und folden Sie. In meinen besten Momenten
werden Sie mich niemals dabei beobachten, dass ich in einen Pot
weniger als 40x das Big Blind limpe. Die einzigen Situationen in den
ich so etwas täte sind ein Pot der größer als 40x das Big Blind
ist, ein schwaches Pocket-Paar oder ein suited Connector, oder wenn
ich drei oder vier Limper vor mir habe.
Ok, nun zum
Mitgehen... Wenn Sie Probleme haben und Ihr Spiel umkrempeln wollen,
fangen Sie damit an: Gehen Sie niemals mit einer Wette mit, die
weniger als 4-1 Ihres Einsatzes beträgt. Wenn ich sage niemals bei
einer Wette mitgehen, meine ich dass, wenn es einen Button gibt, Sie
auf das dreifache des Big Blind erhöhen sollten, aber NIEMALS vom
Big Blind aus mitgehen sollten - erhöhen Sie oder folden Sie..
Wenn Sie anfangen bei diesen Wetten mitzugehen, spielen Sie schwachen
Poker. Stärkere Spieler werden das bemerken, und anfangen Sie
rausdrücken zu wollen,
oder auf jeden Flop zu setzen. Das lässt Ihnen nur zwei
Möglichkeiten, entweder wie verrückt zurück zu bluffen oder zu
folden. Und beide sind schlechte Szenarien.
Und
was mit Slowplay2?
Zunächst würde ich sagen, dass Sie niemals slow spielen sollten
wenn die Einsätze bei mehr als 40 mal dem Big Blind liegen. All zu
oft kommt eine schlechte Karte ins Spiel, und es sind zu viele Chips
in Ihrem Stapel, um alles für diese Hand einzusetzen. Aber mit
weniger als 40 Mal dem Big Blind kann Slowplaying in gewissen
Momenten sehr effektiv sein, besonders gegen einen aggressiven
Spieler. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der sie die
Gelegenheit haben, slow zu spielen. Wenn Sie nicht in Position sind,
sollten Sie nur dann slow spielen, wenn ein aggressiver oder „looser"
Spieler mit Ihrer Preflop-Erhöhung mitgegangen ist, und auf ein
Set, Zwei-Paar oder eine Straße, etc.gekommen sind.
In
diesem Fall ist die schwierigste Frage. die Sie sich stellen müssen
die, wie viele Sorgen sie sich um die Turn-Karte machen. Wenn Sie
glauben, dass die meisten Karten keine Gefahr für Sie darstellen
würden, dann kann passen-mitgehen, und Ihrem Gegner die Kontrolle
überlassen eine gute Idee sein. Den Turn passen und mitgehen oder
erhöhen können beides gute weiterführende Moves sein. Wenn Sie auf
Position sind, und sich keine Sorgen um die Turn-Karte machen müssen
sind beim Flop mitgehen oder passen beides gute Optionen für
Passivspiel, das profitabel sein kann. Sie müssen hier wirklich auf
Ihren Gegner zugeschneidert spielen und daran denken,was er beim Flop
machen wird, ob er setzen wird oder nicht, wenn er Schwäche in einem
gepassten Flop sieht. Genaus zu wissen, wann man slow spielen sollte
ist eine Kunst beim Poker, und es ist der einzige Moment in dem ich
mitgehen empfehlen würde.
Versuchen
Sie es mal mit dieser Strategie für einen Monat oder so. und bauen
Sie sich dann darauf ein breiteres Strategie-Repertoire auf um zu
sehen wie weit Sie andere Moves erfolgreich in Ihr Spiel intergrieren
können. Behalten Sie jedes Szenario im Hinterkopf und benutzen Sie
diejenigen, die funktionieren so oft es Ihnen beliebt. Das sollte
Ihnen dabei helfen, ein besserer Pokerspieler zu werden. Ich werde
"niemals limpen und niemlas mitgehen" immer in Gedanken haben,
denn das hat mir dabei geholfen, ein profitabler Spieler zu werden.
1 wörtlich hinken, durch Mindesteinsätze und
vorsichtiges Spiel als schwacher Gegner rüberkommen
2 Slowplaying dient zur Irreführung. Es ist das Gegenteil von
bluffen. Es bedeutet, dass man durch checken oder setzen eines
niedrigen Betrages Schwäche zeigt, obwohl man ein Monsterblatt auf
der Hand hat. Ziel des Slowplays ist es den Gegner zu Chance zu
geben sein Blatt zu verbessern, damit man dann mehr Geld aus ihm
herausholen kann." (pokertips.com)