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WillisNYC |
Published
Apr 20 2006, 11:40 AM
Das ist ein grundlegendes
Konzept von Ringpoker. Es erstaunt mich immer noch wie wenige Leute
das Konzept des „set mining" kennen und anwenden. Dieses Konzept
basiert auf den Quoten einer Person die ein Pocket-Paar hält und ein
Set (3 Gleiche) floppt. Diese Quoten liegen bei 12.5%. Dieser
Prozentsatz wandelt sich in ein von acht Mal, in denen eine Person
die ein Pocket-Paar hat, ein Set floppen wird. Ein Set ist eine sehr
mächtige „gemachte" Hand. Sie ist beinahe immer im Flop voraus
und es ist wahrscheinlich ohne Verbesserung im River der Gewinner zu
sein. Sie können auch auf gefloppte oder gemacht Straights und
Flushes „aufholen" indem Sie auf noch ein Paar treffen. Ein Set
ist die Hand, mit der die meisten Leute die NL-Ring spielen, durchaus
bereit sind nach dem Flop alle ihre Chips in den Pot zu geben.
Ok, ich glaube also jeder
realisiert die Stärke eines Sets wenn man es floppt. Aber nicht
jeder spielt seine Pocket-Paare oft genug um Vorteil aus der Stärke
des Sets zu ziehen. Ich sehe oft, wie den Leuten falsche Ratschläge
gegeben werden. „Wenn Sie einer Erhöhung gegenüber stehen, die
ein starkes Paar wie Assen oder Könige andeutet, werfen Sie Ihre
kleinen Pocket-Paare weg", oder eine Variation dieses Ratschlages.
Dieser Rat ist SCHRECKLICH FALSCH! Der Rat sollte folgendermaßen
lauten: „Wann immer Sie ein kleines Pocket-Par halten, bemühen Sie
sich vor dem Flop zu callen solange Sie die besagten 8-1 Quoten
bekommen." Sehr einfach, schauen Sie sich die Stacks Ihrer Gegner
an uns fragen Sie sich selbst, „Hat er mindestens 8-mal den Betrag
der Erhöhung in seinem Stack?" Falls die Antwort ja ist, schauen
Sie auf Ihren eigenen Stack. Ist Ihr Stack mindestens 8 Mal so groß
wie der Betrag des Calls? Wenn die Antwort auf die beiden Fragen ja
ist, dann CALLEN Sie und hoffen Sie auf ein Set zu treffen!
Sie möchten besonders dann
callen, wenn die 8-1 Regel zutrifft und sie vermuten, dass Ihr Gegner
ein hohes Pocket-Par hat. Das kommt daher, dass viele Gegner sehr
wahrscheinlich ihr unverbessertes AA oder KK sehr stark pushen und
viele sind bereit mit einer Hand dieser Art im Post-Flop alle ihre
Chips zu setzten. Das ist die Situation wo Sie den gesamten Stack
ihres Gegners gewinnen können. Möglicherweise haben Sie hier eine
sehr profitable Situation. Haben Sie also keine Angst vor seiner
allzu großen Erhöhung die anzeigt, dass er ein hohes Pocket-Par
hat. Reiben Sie sich stattdessen vor Freude die Hände weil Sie eine
große Gelegenheit haben!
Zum Beispiel können Sie
Ihren Gegner gut lesen und wissen von ihm, dass er nur in frühen
Positionen mit Assen, Königen und AK, erhöht. Sie spielen ein ½
NL-Spiel und sie haben beide 200 Chips. Er erhöht auf 10 im
Pre-Flop. Jeder von ihnen hat 19-mal den Betrag an Chips verfügbar,
es ist ein EINFACHER Call. Auch wenn er auf 20 erhöht, haben Sie
immer noch 9-mal soviele Chips, ein weiteres Mal wo Sie nicht zögern
sollten zu callen. Wenn Sie auf ein Set treffen ist es recht
wahrscheinlich, dass Sie in dieser Situation den gesamten Stack Ihres
Gegners gewinnen.
Als Argument kann
vorgebracht werden, dass 8-1 keine Quote ist die in dieser Situation
hoch genug wär, weil Sie nicht immer den gesamten Stack einer Person
gewinnen werden. Manchmal werden Sie das Opfer eine stärkeren Set
oder einer anderen Hand die Sie im River schlägt. Manchmal wir Ihr
Gegner nach Ihrer Erhöhung aufgeben. 8-1 ist aber eine gute
„Daumenregeln". Sie benötigen tatsächlich nur 7-1 um Ihre
Investition im Pre-Flop abzudecken um die Quoten für das Antreffen
eines Sets, recht zu fertigen. Die meisten Pre-Flop Erhöhungen in
NL-Ringspielen sind gut innerhalb der Richtlinien der 7 oder 8 zu
eins. Besonders wenn beide von ihnen nahe oder am maximalen Buy-In
sind. In den meisten Situationen also sind Ihre besagten Quoten bei
weitem größer als die 8-1 Richtlinie die ich vorgeschlagen habe. Des Weiteren werden
Sie die meiste Zeit bei diesen Gelegenheiten Ihre Investition besser
als nach der 8-1 Richtlinie, die ich vorgeschlagen habe,
zurückgewinnen und sollten daher mit allen Pocket-Pairs callen, auch
mit den bescheidenen 22.
Das Set-Mining-Konzept ist
so mächtig, dass Sie Ihre Pocket-Paare über 90% der Zeit spielen
sollten. Daher, wenn Sie Pocket-Tracker oder ähnliche Software
haben, schauen Sie in Ihre Datenbank und sehen Sie wie oft Sie alle
Ihre Pocket-Paare spielen. Wenn alle davon den Flop mindestens 90%
der Zeit nicht sehen, dann verpassen Sie VIELE Gelegenheiten zu
profitieren. Überprüfen Sie also was Sie machen wenn es ums
Set-Mining geht und ob sie Gelegenheiten verpassen, dann hören Sie
auf damit diese auszulassen und fangen Sie an abzukassieren!
Been playing for a living successfully since 2004. Only one losing month since then. Not bad considering how much tougher the online game has become in the last year. Still averaging 10bb/100 hands. PM me if you wish to receive cash game instruction or tutoring.